In der Falle des Okkultismus

Autor: ks. Mieczysław Piotrowski TChr

Alle, die irgendwelche Formen von Okkultismus praktizieren, verstoßen gegen das erste Gebot des Dekalogs, zerreißen die Bande des Lebens und der Liebe, die sie mit Gott verbinden, und begeben sich freiwillig in die entsetzliche Sklaverei von bösen Mächten.

Eine hinterlistige Versuchung

Viele Menschen erliegen der trügerischen Versuchung und suchen ihr Glück nicht in Gott, sondern im Okkultismus. Anstatt mit ihren Problemen zu Christus zu kommen, holen sie sich Rat bei Wahrsagern, Hellsehern, Handlesern, Bioenergotherapeuten oder Magiern. Sie beschäftigen sich mit Astrologie, glauben an Horoskope, erliegen dem Aberglauben und „befragen die Sterne“ vor wichtigen Entscheidungen. Wenn ihre Gesundheit nicht so richtig mitspielt, gehen sie zu den unterschiedlichsten okkultistischen Heilern, die Werkzeuge des Wirkens böser Geister sind. Es gibt auch solche, die bei der Jagd nach Karriere, Geld, Macht und Erfolg ihr Leben dem Teufel überschreiben, um ein perverses sexuelles Vergnügen, Macht über andere oder Geld zu erlangen.

Wenn der Mensch beginnt, sein Vertrauen in okkulte Mächte zu setzen, verwirft er automatisch Gott und Sein Evangelium. Eine solche Haltung bringt den Menschen unter die Herrschaft Satans. In säkularisierten und heidnisch gewordenen Gesellschaften, wo die Kirchen leer sind und moralische Ausschweifung, Scheidung, Abtreibung, Euthanasie, Unehrlichkeit sowie Korruption triumphieren, erfreut sich der Okkultismus höchster Popularität. Gewöhnlich ist es so, dass die Menschen vom Atheismus zum Glauben an Okkultes übergehen, zu verschiedenen Sekten, Aberglauben, orientalischen Kulten, Idolatrie (Götzenverehrung) und Satanismus.

Die historischen Fakten weisen auf eine enge Verbindung zwischen dem Nationalsozialismus und dem Marxismus mit der Dämonologie hin. Die Begründer des Kommunismus, Marx, Engels, Lenin und Stalin beschäftigten sich mit Okkultismus und waren der Herrschaft Satans gänzlich unterworfen. Hitler und seine Gefährten hatten durch okkultistische Praktiken ähnliche Verbindungen zum Satan.

Das Ausüben von Okkultismus, der die Religion Satans ist, führt zu einer vollkommenen Gefangenschaft des Menschen durch die Mächte des Bösen. Die Geschichte des auserwählten Volkes, aber ebenso die Geschichte der ganzen Menschheit zeigen uns, dass jede Abwendung der Menschen vom wahren Gott dazu führte, dass sie sich stets dem allerprimitivsten Götzendienst hingaben. Es gibt da eine gewisse Gesetzmäßigkeit: Jeder Niedergang von Religiosität geht mit einem gleichzeitigen Zuwachs an Aberglauben und dem Praktizieren verschiedener Formen von Okkultismus Hand in Hand.

Okkultismus ist mit dem Glauben an die Existenz geistiger Mächte und Energien verbunden, durch die der Mensch die Zukunft erfahren, seine Gesundheit wiedererlangen, zu Glück und Erfolg kommen oder außergewöhnliche Kräfte erringen will, um über andere Menschen zu herrschen und sie zu manipulieren. Zu diesem Zweck durchläuft er eine Initiation und führt verschiedenartige okkulte Praktiken aus: Verwünschungen, Übungen, Meditationen, u.ä. Wer Okkultismus praktiziert, kann bestimmte Fähigkeiten erwerben, wie zum Beispiel: die Fähigkeit, anderer Leute Gedanken zu lesen, das Voraussagen der Zukunft, das Einwirken auf andere Menschen und deren Manipulation, die Materialisation von Gegenständen, angebliche Kontakte mit Verstorbenen, die in Wirklichkeit böse Geister sind, welche sich als Verstobene ausgeben. Diese Menschen sind sich häufig nicht im Klaren darüber, dass sie sich auf diese Weise für das hinterhältige Wirken böser Geister öffnen, über die sie dann keinerlei Kontrolle haben. Sie begeben sich ganz einfach freiwillig in die erschreckende Sklaverei böser Kräfte.

Jeder also, der irgendwelche Formen von Magie, Satanismus, Astrologie, Spiritismus oder Wahrsagerei praktiziert oder Mitglied der Freimaurerei wird, bricht das erste Gebot des Dekalogs, da er freiwillig die Liebe Gottes verwirft und sich unter die Herrschaft böser Mächte begibt. Ähnlich sündigen alle, die hinduistische oder tibetanische Praktiken anwenden oder altertümliche Mythen und Symbole nutzen, um sich ihrer geheimen Macht zu bedienen, und die sich so der Führung durch den bösen Geist überlassen. Dies ist eine schwere Sünde des Ungehorsams gegenüber dem Heiligen Geist und bedeutet auch, die Führung durch unseren Schutzengel abzulehnen

Jeder also, der ein Pendel oder Tarotkarten verwendet, der sich mit der Bitte um Hilfe an Wahrsager, Magier, Heiler oder an Menschen wendet, die behaupten, sie wirkten durch einen Geist, der sie führt, drückt auf diese Weise seinen mangelnden Glauben an die Liebe Gottes aus und öffnet sich für das Wirken böser Geister.

Verurteilung okkultistischer Praktiken

Die Heilige Schrift verurteilt okkultistische Praktiken eindeutig als Sünden, durch die Menschen aus dem Königreich Gottes ausgeschlossen sind (Gal 5,20; Apg 9,21; 22,15). Im Buch Deuteronomium lesen wir: „Es soll bei dir keinen geben, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keinen, der Losorakel befragt, Wolken deutet, aus dem Becher weissagt, zaubert, Gebetsbeschwörungen hersagt oder Totengeister befragt, keinen Hellseher, keinen, der Verstorbene um Rat fragt. Denn jeder, der so etwas tut, ist dem Herrn ein Gräuel. Wegen dieser Gräuel vertreibt sie der Herr, dein Gott, vor dir. Du sollst ganz und gar bei dem Herrn, deinem Gott, bleiben. Denn diese Völker, deren Besitz du übernimmst, hören auf Wolkendeuter und Orakelleser. Für dich aber hat der Herr, dein Gott, es anders bestimmt“ (Dtn 18,9- 4; vgl. Lev 19,31; 20,6.27).

Der neue Katechismus der Katholischen Kirche sagt zum Thema Okkultismus eindeutig: „Sämtliche Formen der Wahrsagerei sind zu verwerfen: Indienstnahme von Satan und Dämonen, Totenbeschwörung oder andere Handlungen, von denen man zu Unrecht annimmt, sie könnten die Zukunft »entschleiern«. Hinter Horoskopen, Astrologie, Handlesen, Deuten von Vorzeichen und Orakeln, Hellseherei und dem Befragen eines Mediums verbirgt sich der Wille zur Macht über die Zeit, die Geschichte und letztlich über die Menschen, sowie der Wunsch, sich die geheimen Mächte geneigt zu machen. Dies widerspricht der mit liebender Ehrfurcht erfüllten Hochachtung, die wir allein Gott schulden“ [2116].

„Sämtliche Praktiken der Magie und Zauberei, mit denen man sich geheime Mächte untertan machen will, um sie in seinen Dienst zu stellen, und eine übernatürliche Macht über andere zu gewinnen – sei es auch, um ihnen Gesundheit zu verschaffen –, verstoßen schwer gegen die Tugend der Gottesverehrung. Solche Handlungen sind erst recht zu verurteilen, wenn sie von der Absicht begleitet sind, anderen zu schaden, oder wenn sie versuchen, Dämonen in Anspruch zu nehmen. Auch das Tragen von Amuletten ist verwerflich. Spiritismus ist oft mit Wahrsagerei oder Magie verbunden. Darum warnt die Kirche die Gläubigen davor. Die Anwendung sogenannter natürlicher Heilkräfte rechtfertigt weder die Anrufung böser Mächte noch die Ausbeutung der Gutgläubigkeit anderer“ [2117].

„Gott kann seinen Propheten und anderen Heiligen die Zukunft offenbaren. Die christliche Haltung besteht jedoch darin, die Zukunft vertrauensvoll der Vorsehung anheimzustellen und sich jeglicher ungesunder Neugier zu enthalten. Wer es an notwendiger Voraussicht fehlen lässt, handelt verantwortungslos“ [2115].

Selbstverschuldete Ignoranz

Selbstverschuldete Ignoranz im Bereich der grundlegenden christlichen Glaubenswahrheiten sowie religiöser Analphabetismus sind eine ernsthafte Verfehlung, und auch Ursache für viele Lebenstragödien. Verschiedenartige Sektierer, Wahrsager, Magier, Astrologen und Bioenergotherapeuten nutzen dies aus und betrügen scharenweise naive Menschen, denen sie große Summen Geld aus der Tasche ziehen. Sie versprechen ihnen, auf leichtem Wege zum Glück zu kommen und Lebenserfolg zu erlangen, sowie von ihren Schwierigkeiten und gesundheitlichen Problemen befreit zu werden. Ihre Tätigkeit wird häufig in Fernseh- und Radioprogrammen beworben, aber auch in der Presse, im Internet, in Büchern oder Flugblättern. Diese Menschen bieten ihre „sichere“ Hilfe in Herzensangelegenheiten, bei finanziellen oder gesundheitlichen Problemen, etc. etc. an. Sie versichern, sie könnten Krankheiten heilen, die Zukunft voraussagen und hilfreiche Ratschläge für alle Probleme geben, die einen Menschen quälen können. Sie verbreiten Amulette, Talismane, Glückspulverchen, Liebesweihrauch u.ä. – alles gegen eine entsprechend hohe Gebühr und unter Beteuerung einer „hundertprozentigen“ Wirksamkeit.

Je mehr sich in der Gesellschaft der religiöse Analphabetismus vertieft und der authentische Glaube an Christus abnimmt, umso mehr sind die Menschen geneigt, an die Angebote von Heilern, Wahrsagern und Magiern jeglicher Couleur zu glauben und sie in Anspruch zu nehmen. Um die Hinterhältigkeit ihrer Tätigkeit zu maskieren, gebrauchen manche Wahrsager und Hexen Heiligenbilder oder Kreuze und flechten das Vater unser in ihre magischen Rituale ein. Ihre okkultistischen Praktiken stellen das genaue Gegenteil von Religion und vom Glauben an Gott dar. Diejenigen, welche diese verschiedenen Abarten des Okkultismus praktizieren (Wahrsagen, Gedankenlesen, Beeinflussung verschiedener Personen, Herrschaft über die Kräfte der Natur, Kulte und Meditationen des Ostens, Joga, Kontakt mit Verstorbenen), sind überzeugt, sie könnten höhere Mächte für ihre Ziele ausnutzen. Sehr oft sind sich diese Menschen nicht bewusst, dass sie von eben jenen geheimnisvollen Kräften selbst unterworfen und gefangengenommen werden.

Ein Mensch, der betet und auf Gott vertraut, will Seine Pläne erkennen und sich ihnen freiwillig unterordnen. Wer hingegen Magie praktiziert, will selbst darüber entscheiden, was für ihn gut ist, und was schlecht, und er bedient sich geheimnisvoller, immaterieller Mächte, um seine Zukunft nach seinen eigenen Plänen zu gestalten. Auf diese Weise stellt er sich selbst an die Stelle Gottes, wodurch er schwer gegen das erste Gebot sündigt: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“ (Ex 20,3). Zauberer, Wahrsager, Astrologen, Bioenergotherapeuten und dergleichen stellen sich unter die Herrschaft dämonischer Mächte, die sich ihrer für ihre eigenen Ziele bedienen.

Jeder Mensch braucht in Wirklichkeit nur Gott zu seinem Glück. Menschen schwachen Glaubens – oder solche, die den Glauben verloren haben – erliegen sehr leicht der Verführung des bösen Geistes, der sagt: „All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören“ (Lk 4,6-7). Und deswegen suchen so viele Menschen die Lösung ihrer Probleme, Hilfe und Glück bei Tarotlegern, Bioenergotherapeuten, Hellsehern, Astrologen, Wahrsagern und Zauberern. Und so begeben sie sich freiwillig unter den Einfluss dämonischer Kräfte. Mit Hilfe von Amuletten, Talismanen, Ritualen, Formeln und Gesten möchten sie Macht bekommen, die Realität unter ihre Kontrolle bringen, Glück erlangen, sich vor Misserfolgen oder Krankheit schützen, und so viel persönlichen Nutzen wie möglich daraus ziehen.

Eine hinterlistige Falle

Es gibt auch Menschen, die in gutem Glauben Wünschelrutenlaufen oder Bioenergotherapie praktizieren und sich nicht darüber im Klaren sind, welch großer Gefahr sie sich selbst und all jene aussetzen, denen sie helfen möchten. Ein Bioenergotherapeut öffnet sich durch seine Praktiken dem Wirken einer okkultistischen Energie und überträgt diese auf die Person, die er heilen will. Auf diese Weise setzt er – häufig unbewusst – sowohl sich selbst, als auch die von ihm „behandelten“ Personen dem Wirken böser Kräfte aus.

Vater Jaques Verlinde, einer der größten Kenner dieser Problematik, stellt fest: „Ich könnte hier viele konkrete Fälle anführen, in denen Personen, die von Bioenergotherapeuten geheilt wurden, einige Monate später dauerhafte und beunruhigende Symptome anderer Art bekamen. Sehr oft sind dies viel kompliziertere Zustände als die, mit denen die Menschen zur Behandlung gekommen waren, und darüber hinaus sind sie auch noch am Ende ihrer Kräfte (…). Ständige Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, psychische und sogar geistige Unruhezustände. In diesem Zustand gehen sie zum Priester, und wenn dieser sich der Möglichkeit derartiger Ursachen bewusst ist, wird er eine Anamnese durchführen können (an Ereignisse zurückerinnern) und, nach meiner Überzeugung, in vielen zuvor unerklärlichen Fällen fast immer entweder das Praktizieren von Okkultismus vorfinden – und dann ist ohnehin alles klar –, oder die mehr oder weniger regelmäßige Behandlung mit sog. unkonventionellen Therapiemethoden, oder Kontakte mit Wahrsagerinnen, Hellsehern u.ä. Was ist dann zu tun? Man muss einfach im Verlauf des Gebets um Befreiung bitten, was keineswegs bedeuten muss, dass jemand besessen ist, nicht darum geht es. Es können aber Bindungen zwischen dir und der Person, die dich behandelt hat, entstehen. Es besteht die Möglichkeit, dass wir durch den Kanal dieser Bindungen negativen Einflüssen ausgesetzt sind. Daher muss man im Gebet den Herrn darum bitten, dass Er jegliche Bindungen auflöst, die euch mit den vorangegangenen okkultistischen Praktiken verbinden könnten.“

„Berufsmäßige“ Wahrsager, Magier sowie verschiedenste Heiler sind bei den ersten Kontakten überaus freundlich; sie verhalten sich wie echte Wohltäter und Freunde, sie stellen sich als die Einzigen dar, die alle Probleme lösen können. Sie manipulieren die Menschen und machen sie von ihren Praktiken abhängig. Wenn sie ihrem Klienten einen Talisman (oder andere Gegenstände) geben, sagen sie ihm, dass dieser immer wieder mit Energie „aufgeladen“ werden müsse. Für jedes „Aufladen“ muss man selbstverständlich bezahlen. Auf diese Weise ergaunern sie von naiven Menschen große Summen Geld. Einige von ihnen hängen in ihren Räumen Rosenkränze, Heiligenfiguren, Bilder von Pater Pio oder dem Papst auf, um ihre Kunden zu täuschen. Oft bedienen sie sich auch der Dienste von Privatdetektiven, um so viel wie möglich über ihre Kunden zu erfahren, sie später mit ihrem Wissen überraschen zu können und dadurch wiederum Geld von ihnen zu erschwindeln.

Unter den bekehrten italienischen Wahrsagern sagte einer, die Talismane würden einem speziellen Ritual unterzogen, und ihr Preis sei abhängig von der Menge an Verwünschungen und Lästerungen, die über ihnen gegen die Gottesmutter ausgesprochen worden seien. Diese Art von Gegenständen ist besonders gefährlich für die Personen, die sie tragen, aber auch für deren Familien, da sie zum Zeichen der Gegenwart und des Wirkens böser Mächte werden. Exorzisten berichten, dass bei Menschen, die einen Talisman oder ein Amulett tragen, Angstzustände, Depressionen, Fälle von Quälereien durch böse Geister, und sogar Besessenheit auftreten.

Wirksamer Schutz

Durch okkultistische Praktiken imitiert Satan die Erlösung, und er tut dies, um den Menschen in die ewige Verdammnis zu führen. Der einzige Erlöser ist allein Jesus Christus. Wenn ein Mensch allen okkultistischen Praktiken entschieden widersagt (Pendel, Horoskope, Amulette, Wahrsagerei, Kontakte mit Bioenergotherapeuten, Praktizieren von Joga, Meditationen der östlichen Religionen u.ä., Lesen von Zeitschriften und Büchern zu dem Thema) und in der sakramentalen Beichte Jesus alle seine Sünden bekennt, sowie sich mit Vertrauen und Glauben dem in der Eucharistie gegenwärtigen Christus zuwendet, Ihn als seinen einzigen Erlöser und Herrn anerkennt, dann wird Jesus mit Seiner ganzen Liebe, Zärtlichkeit, Güte und unendlichen Barmherzigkeit zu ihm kommen. Er wird alle seine Wunden heilen und ihn von den Fesseln der Sünde und der unreinen Geister befreien. Nur Jesus allein ist unser einziger Herr und Gott. Er hat uns für sich geschaffen, und außerhalb von Ihm, der in der Gemeinschaft der Kirche lebt und wirkt, finden wir weder Glück, noch Liebe, noch das ewige Leben.

Vater Robert DeGrandis berichtet in seinem Buch Heilung zwischen den Generationen von der Tochter eines Arztes, die sehr starke Halsschmerzen hatte. Der Vater gab ihr verschiedene Medikamente, die ihr allesamt überhaupt nicht halfen. Es stellte sich heraus, dass die Frau einen Talisman in Form eines goldenen Horns um den Hals trug, der böse Geister vertreiben sollte. In der Gebetsgruppe bat man sie, den Talisman abzulegen. Und als sie dies getan hatte, wurde nach dem Gebet ihr Hals vollkommen geheilt. Alle Gegenstände, die mit Okkultismus in Berührung gekommen sind, ebenso astrologische Symbole, Götzenfiguren, Amulette, Tarotkarten, Bücher, Filme, Talismane, Bilder, Zeichen, sowie Aufnahmen mit satanistischer Hard-Rock-Musik müssen sofort vernichtet werden, da sie dämonische Kräfte vergegenwärtigen, die den Menschen befallen und versklaven, und dadurch zu Tragödien im Leben des Menschen führen.

Nicht zu vergessen, dass in manchen Familien noch dämonische Flüche aus früheren Generationen existieren können, deren Existenz der Heilige Geist während des Gebets ins Bewusstsein ruft, und die nur mit Seiner Hilfe ausgelöscht werden können. Einen Fluch kann man wegnehmen, indem man sich und seine ganze Familie Christus als Sein ausschließliches Eigentum übergibt und das nachfolgende Gebet spricht: „Im Namen Jesu Christi und durch die Kraft Seines Allerheiligsten Blutes nehme ich den Fluch von meiner Familie.“

Wenn Du dich aus der Sklaverei Satans befreien und mit allen okkultistischen Praktiken brechen willst, dann bete das folgende Gebet: „Herr Jesus Christus, durch Deine Unbefleckte Mutter Maria weihe ich mich Dir ganz, meinen Leib und meine Seele, alles, was ich bin und habe. Du allein, Jesus, bist der einzige Herr meines Lebens, und darum bereue ich von ganzem Herzen meine Beteiligung an okkultistischen Praktiken … (füge hier ein, welche Praktiken dies waren, zum Beispiel: Teilnahme an spiritistischen Sitzungen, Indienstnahme von Wahrsagerinnen, Hellsehern, Bioenergotherapeuten, Verwendung von Pendeln, Tarotkarten, Horoskopen, Vorhersagen der Zukunft, Handlesen, Praktizieren von Joga, Tragen von Talismanen, Atlantenringen usw.) Nur Du, Herr, bist mein einziger Gott, die einzige Liebe und Hoffnung meines Lebens. Ich widersage allen okkultistischen Praktiken, durch die ich mich freiwillig in die Sklaverei Satans begeben habe. Ich widersage dir, Satan, und befehle dir im Namen Jesu Christi, dein Wirken in meinem Leben zu beenden. Amen.“

Alle, die Pendel, Amulette, Atlantenringe, Bücher oder andere okkultistische Gegenstände besitzen, sollten diese unverzüglich vernichten und wegwerfen. Der wirksamste Schutz vor dem Einfluss böser Geister ist der Stand der heilig machenden Gnade, daher macht so oft wie möglich Gebrauch vom Sakrament der Buße, empfangt mit reinem Herzen Jesus in der Eucharistie und pflegt ein tiefes Gebetsleben. Personen, die mit Okkultismus in Berührung gekommen sind und am eigenen Leibe den heimtückischen Einfluss des bösen Geistes erfahren haben, bitten wir um die Zusendung ihrer Zeugnisse an die Redaktion von „Liebt einander!“. Wir wollen diese veröffentlichen, um das listige Wirken der in den verschiedenen Arten des Okkultismus verborgenen teuflischen Mächte aufzudecken.

Pater M. Piotrowski SChr

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