Ein Kind aus dem Reagenzglas?

Autor: Red.

Die In-vitro-Fertilisation, die der Weitergabe des menschlichen Lebens dienen soll, ist untrennbar mit der Vernichtung des Lebens eines Menschen in seiner pränatalen Entwicklungsphase verbunden, sie ist demnach höchst unethisch und ihre Anwendung sollte gesetzlich verboten werden.

Im Jahre 2009 haben 300 Wissenschaftler einen Appell an die polnischen Parlamentarier unterschrieben: „Als Wissenschaftler und Hochschullehrer möchten wir in dieser wichtigen gesellschaftlichen Frage die Stimme erheben. Das Leben des Menschen beginnt im Moment der Empfängnis - dies ist eine biologische Tatsache, die wissenschaftlich bestätigt ist. Die In-vitro-Fertilisation, die der Weitergabe des menschlichen Lebens dienen soll, ist untrennbar mit der Vernichtung des Lebens eines Menschen in seiner pränatalen Entwicklungsphase verbunden, sie ist demnach höchst unethisch und ihre Anwendung sollte gesetzlich verboten werden.“

Im März 2010 appellierten auch 1000 Angestellte des Gesundheitswesens: „Nach heutigem Wissensstand und den Erfahrungen westlicher Zentren, die diese Methode anwenden, sterben etwa 60-80% der auf diese Weise gezeugten menschlichen Individuen. Aus diesem prinzipiellen Grund kann In vitro von den Angestellten des Gesundheitswesens, die den Wertekanon des traditionellen Hippokratischen Eids respektieren und dem Leben und der Gesundheit jedes Menschen vom Moment seiner Empfängnis an dienen, nicht akzeptiert werden.“

Nachfolgend führen wir Meinungen von Ärzten bezüglich der Anwendung der In-vitro-Methode an:

Professor J. Testard (Ehrendoktor für Forschung am französischen Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung) nahm an Arbeiten teil, die 1982 zur Geburt des ersten Kindes in Frankreich führten, das im Reagenzglas gezeugt worden ist. Schon vier Jahre später verzichtete er völlig auf die In-vitro-Methode, indem er öffentlich verkündete, sie sei in medizinischer Hinsicht überaus gefährlich und schaffe große Bedrohungen ethischer Art.

Doktor Tadeusz Wasilewski, einer der In-vitro-Pioniere in Polen, stellt fest: „In vitro ist das Gebiet, auf dem das Leben mit dem Tod verschlungen ist. Wenn man erfolgreich sein will, muss man in Kauf nehmen, dass ein Teil der menschlichen Individuen abstirbt. (...) Die Möglichkeit, Leben und Tod anzusehen, die bei In vitro miteinander verwoben sind, wurde so groß, dass ich keinerlei Zweifel daran hatte, schlecht zu handeln.“ Doktor Wasilewski leitet heute das naprotechnologische Zentrum NaProMedica.

Der Arzt Roman Getmanow (Russland) weist auf die fehlenden Angaben zum weiteren Lebensverlauf von Menschen, die durch die In-vitro-Methode zur Welt kamen. „Die Tatsache, dass im Fernsehen Kinder gezeigt werden, die durch die In-vitro-Methode gezeugt wurden, überzeugt mich nicht. Wir sollten offizielle statistische Angaben erhalten und keine Reklame. Wir müssen Informationen darüber haben, welche Familien von Kindern aus dem Reagenzglas gegründet werden, woran sie erkranken und woran nicht, wie ihre Kinder sind usw.“ Da das erste Kind aus In vitro 1978 geboren wurde, sollten wir über eine reichhaltige, überzeugende Dokumentation über die langfristigen Folgen der künstlichen Befruchtung verfügen. Währenddessen „gibt es keinerlei veröffentlichte medizinische Statistiken zu In-vitro-Kindern. Für mich ist das ein Signal, dass nicht alles in Ordnung ist“, schlussfolgert Getmanow.

Die  medizinischen Fakten:

- Bei gerade einmal 4,2% der Embryonen, die unter Anwendung von Fortpflanzungsunterstützenden Techniken (ART) entstanden sind, kommt es zu einer Lebendgeburt.

- Die Sterblichkeit während der Geburt steigt bei Kindern, die mit der In-vitro-Methode gezeugt wurden, zweifach an, anderen Untersuchungen zufolge sogar vierfach.

- Bei Kindern, die durch die In-vitro-Methode gezeugt wurden, treten neuroorthopädische Schäden zweimal häufiger auf.

- Die Sterblichkeit bei Müttern, die an der In-vitro-Methode teilnehmen, ist dreifach erhöht.

- Das Risiko von Eierstocktumoren steigt nach In-vitro-Behandlungen auf das Vierfache an.

Die Polnische Gesellschaft der Lebensschützer, die obige Angaben zusammengetragen hat, erklärt: „Wir erklären unseren entschiedenen Widerstand gegen die Einführung und Refinanzierung der äußerst unethischen, inhumanen In-vitro-Methode anstatt der Naprotechnologie - einer modernen, ethischen, vielfach erfolgreicheren und mehrfach kostengünstigeren Methode der Hilfe für kinderlose Ehepaare.“

Weitere Infomationen unter www.pro-life.pl.

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