Eine Liebe, die kein Maß kennt

Autor: Małgorzata Radomska

Gott sucht die ganze Zeit über menschliche Herzen. Man kann Ihn durch übernatürliche Zeichen sehen und erfahren. Eines dieser Zeichen, welches Gottes wirkliche Gegenwart in der Eucharistie zeigt, fand im Leben der seligen Alexandrina da Costa statt, die sich 13 Jahre lang nur von der heiligen Eucharistie ernährte. Sie konnte weder essen noch trinken und lebte trotzdem, entgegen allen natürlichen und biologischen Gesetzen …

Die tägliche heilige Kommunion war die Kraftquelle Alexandrinas in allen Leiden. Dank ihr fühlte sie immer eine besondere Beziehung zu Jesus. Und so erinnert sich Alexandrina in ihrer Autobiografie an den Tag, an dem sie Jesus zum ersten Mal empfing: „Dieses Ereignis hat sich tief in meine Seele eingeprägt. Ich dachte, dass ich mich so mit Jesus vereint hätte, dass ich nicht mehr von Ihm getrennt werden könnte. Ich denke, dass Er von meinem Herzen Besitz ergriffen hat. Die Freude, die mich erfüllte, ist unbeschreiblich.“ Von diesem Tage an verspürte Alexandrina immer den eucharistischen Hunger. Eines Tages, noch vor dem Unfall, als sie einmal sehr krank war und hohes Fieber hatte, bat sie ihre Mutter: „Ich möchte Jesus …“ Als die Mutter ihr das Kreuz reichte, flüsterte das Mädchen: „Nicht diesen, den Eucharistischen …“

 

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