Er erinnert an die Existenz Gottes

Autor: Pater Mieczysław Piotrowski SChr

Der heilige Charbel ist für die Welt der Wissenschaft ein großes Geheimnis, für uns alle aber ein deutliches Zeichen, das auf die Existenz Gottes hinweist. 117 Jahre sind seit dem Tod des libanesischen Mönchs vergangen, und der Körper des Heiligen unterliegt dabei keinerlei Verwesungsprozessen. Dank seiner Fürsprache geschehen laufend spektakuläre Heilungen und Bekehrungen.

In der ersten Nacht nach der Beerdigung des hl. Charbel, am 24. Dezember 1898, zeigte sich über seinem Grab ein gleißendes Licht geheimnisvoller Herkunft, das wie ein Blitz aufschien und erlosch und in einem Radius von weit über zehn Kilometern sichtbar war. Dieses Lichtphänomen wiederholte sich ab dem Tag des Begräbnisses des hl. Charbel anderthalb Monate lang jede Nacht. Zeugen dieses außergewöhnlichen Ereignisses waren die Mönche sowie die Bewohner der umliegenden christlichen und muslimischen Dörfer, die fortan scharenweise zum Grab des heiligen Einsiedlers gepilgert kamen. Dieses Geschehen fand einen großen Widerhall im gesamten Libanon. Tausende Christen und Muslime kamen zum Grab des Heiligen. Einigen von ihnen gelang es, das Grab zu öffnen und ein Stück des Gewandes oder einige Barthaare des Eremiten als Reliquie mitzunehmen.

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