2017-3 Glaube

„Ich werde ein so großes Wunder wirken, dass alle glauben werden“

Zum ersten Mal seit der Auferstehung Christi tat Gott ein solch spektakuläres Wunder, bei dem Ort und Zeitpunkt zuvor angekündigt wurden, um die Echtheit der Erscheinungen zu bestätigen.

Die Muttergottes kündigte bei ihren Erscheinungen den portugiesischen Kindern ein großes Zeichen zum Ende der Erscheinungen in Fatima an. Sie sagte, Sie würde ein Wunder wirken, damit alle glauben.

Maria sprach bereits drei Monate vor dem Eintreten des Wunders mit Lucia, Francisco und Jacinta darüber, und sie gab den genauen Ort und die Zeit des Ereignisses bekannt: der 13. Oktober 1917 in der Cova da Iria. Die Massenmedien, die der Kirche feindlich gesinnt waren, glaubten nicht an die Echtheit der Erscheinungen und machten diese Information deshalb überall bekannt, um die Gläubigen und die Katholische Kirche lächerlich zu machen und zu diskreditieren.

Die große Verfolgung

Man muss bedenken, dass im Jahre 1910, also sieben Jahre vor den Erscheinungen der Muttergottes in Fatima, die Freimaurerei die Macht in Portugal übernommen hatte. Die Regierenden hatten beschlossen, die Katholische Kirche innerhalb von zwei Generationen zu vernichten.

Die neuen, gegen Gott kämpfenden Machthaber verkündeten, der Katholizismus sei der größte Feind der Menschheit, Opium für das Volk, und daher müsse er so schnell wie möglich ausgelöscht werden.

Es begann eine grausame Verfolgung der Kirche, es gab Repressalien gegen Geistliche und Laien; viele von ihnen starben den Märtyrertod. Der Primas von Portugal sowie die unbequemsten Bischöfe und Priester wurden aus dem Land vertrieben. Lissabon wurde 1915 zur atheistischen Hauptstadt der Welt erklärt. Die königliche Familie wurde bis zum letzten Kind ermordet. Und gerade da, als in Portugal diese große Verfolgung von Gläubigen andauerte, als ganz Europa Schauplatz der blutigen Kämpfe des Ersten Weltkriegs war und die Kommunisten in Russland die Macht übernahmen, da wandte sich Gott durch die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima in außergewöhnlicher Weise an die Gewissen der Menschen.

Am 13. Mai 1917 zeigte sich die Muttergottes zum ersten Mal drei kleinen Kindern: der 10-jährigen Lucia, dem 9-jährigen Francisco und der 7-jährigen Jacinta.

Da sich die Nachricht von den Erscheinungen im ganzen Land verbreitete, begannen die Leute, in Massen nach Fatima zu kommen. Die atheistischen Machthaber, erschrocken über diese Entwicklung der Ereignisse, brachten Jacinta, Francisco und Lucia ins Gefängnis. Unter Androhung fürchterlicher Folter wollten sie von ihnen das Geständnis erzwingen, dass es gar keine Erscheinungen gäbe. Doch die Kinder blieben standhaft, und so wurden sie nach einigen Tagen freigelassen.

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