2017-4 Familie

Barmherzigkeit, die größer ist als die Sünde der Abtreibung

Apr 24, 2018 Małgorzata Sołtyk

Wenn eine Frau in gesegnete Umstände kommt, wird sie Mutter, und der Mann wird Vater eines lebenden Kindes, das schon ab dem Augenblick seiner Empfängnis eine unsterbliche Seele hat.

Das Göttliche Gebot „Du sollst nicht töten” (Ex 20,13) bezieht sich auf jedes menschliche Leben, und dieses beginnt im Augenblick der Empfängnis. Ein Schwangerschaftsabbruch bedeutet, einem Kind im Schoß seiner Mutter das irdische Leben zu nehmen. Seine unsterbliche Seele lebt jedoch in Gott. Unser Herr Jesus hat gesagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann“ (Mt 10,28). Die für die Tötung eines ungeborenen Kindes Verantwortlichen fügen sowohl Gott, als auch dem Kind, sowie sich selbst großes Leiden zu, denn sie geraten in den Einflussbereich des Bösen, der Sünde und der Versklavung durch unreine Geister. Der Verstoß gegen Gottes Gebot „Du sollst nicht töten“ zerstört den Menschen, sein Gewissen, aber auch seine Psyche und seinen Körper. Die Sünde der Abtreibung ruft eine Lawine von Folgen hervor, die alle Personen betreffen, die damit zu tun haben, besonders aber die Mutter des Kindes, dem das biologische Leben genommen wurde.

„Der Vater allen Erbarmens wartet auf euch, um euch im Sakrament der Versöhnung seine Vergebung und seinen Frieden anzubieten“ (hl. Johannes Paul II.)

Die Liebe Jesu ist das einzige wirkungsvolle Heilmittel für alle Symptome des Post Abortion Syndroms

Wie kann man sich von dieser entsetzlichen Sklaverei des Bösen befreien? Man muss zu Jesus kommen, der im Sakrament der Buße das Wunder der Vergebung aller Sünden bewirkt. Als Er am Kreuz starb, nahm der Herr Jesus alle unsere Sünden auf sich, erfuhr ihre Konsequenzen und vollbrachte im Augenblick der Auferstehung den endgültigen Sieg, die Vergebung aller Sünden. Die Barmherzigkeit Gottes ist unendlich. Jesus der Herr sagte zu Schwester Faustina: „Je größer das Elend, umso größer ist das Anrecht auf Meine Barmherzigkeit, so ermuntere alle Seelen zu Vertrauen in den unendlichen Abgrund Meiner Barmherzigkeit, denn Ich will sie alle erlö- sen. Die Quelle Meiner Barmherzigkeit ist am Kreuz weit durch die Lanze geöffnet worden – Ich habe niemanden ausgeschlossen“ (Tagebuch, 1190).

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