2017-4 Alicja Lenczewska

Liebe mit Gedanken, Worten und Werken

Apr 27, 2018 Redaktion

Nachfolgend veröffentlichen wir weitere Auszüge aus den Schriften von Alicja Lenczewska (1934-2012), einer Mystikerin aus Stettin, die die Gabe erhalten hatte, mit dem Herrn Jesus zu sprechen. Gott ermuntert durch Alicja jeden von uns, die Nächstenliebe zu praktizieren.

Was ist Nächstenliebe?

† Die Liebe zu den Nächsten ist keine Gefühlsempfindung und keine Sentimentalität, sie ist vor allem Hilfe. Sie ist die Sorge um ihre Erlö- sung, sie ist das Eingießen von Trost in ihre Herzen und die Entfachung des Glaubens in ihnen. Sie ist die Enthüllung Meiner Liebe in ihren schmerzerfüllten Herzen. Sie bedeutet, ihnen zu zeigen, dass Ich in ihren Seelen bin und wünsche, dass sie Mich dort bemerken und mit Mir ihre Sorgen, ihre Leiden und ihre Freuden teilen. Dass sie Mir erlauben, ihnen zu helfen. […]

Ich will, dass du Meine gute Schü- lerin und Dienerin bist: dass du deinen Brüdern mit Gedanken, Worten und Werken dienst. Dass du sie mit Gedanken, Worten und Werken liebst.

Wie liebt man mit Gedanken?

† Mit Gedanken zu lieben bedeutet, jedes Übel und jede Schwäche, die du bei deinem Nächsten erkennst oder von der du erfährst, in Meine Barmherzigkeit einzutauchen: beten, vergeben, und sein Wiederaufstehen [aus der Sünde] wünschen. Besonders jenes Böse, dass dich selbst berührt und verletzt, mit Meiner Barmherzigkeit zu umfangen.

Wenn jemand in den Sumpf gefallen ist und darin um sich schlägt, ist es nicht möglich, dass er nicht auch andere beschmutzt, besonders jene, die ihm am nächsten sind. Lauf dann nicht weg, um dich reinzuwaschen, und greif nicht nach dem Schlamm, um ihn als Vergeltung damit zu bewerfen, denn du hilfst ihm damit nicht und machst dich selbst nur schmutzig.

Liebe, damit die Liebe den Tümpel austrocknet, in dem er steckt, und auch den Schlamm, mit dem er sich besudelt hat. Eine glühende Liebe bewirkt, dass der Schlamm austrocknet und sowohl von ihm abfällt, als auch von dir.

Wie liebt man mit Worten?

den anderen nichts zu verbreiten, was schlecht ist. Nicht weiterzusagen, was du weißt, was du an menschlichem Elend deiner Nächsten – der nahen und der entfernten – erkannt und gesehen hast. Und es heißt, sich nicht zu beklagen! Nur das sagen, was dem Guten dient, insbesondere, um andere vor dem Bösen zu warnen, damit sie Mir nachfolgen, indem sie ihr Gesicht dem Licht zuwenden und sich nicht der Dunkelheit zukehren.

Große Verdienste hat, wer mit seiner Liebe und seinem Schweigen die Sünden seiner Brüder zudeckt. Und noch größere hat, wer das Gute in seinen Brüdern aufzeigt

Große Verdienste hat, wer mit seiner Liebe und seinem Schweigen die Sünden seiner Brüder zudeckt. Und noch größere hat, wer das Gute in seinen Brüdern aufzeigt, denn wer das Gute aufzeigt, der zeigt Mich auf, der Ich in jedem Menschen und in jeder Situation zugegen bin. Im Übrigen – was weißt du vom Herzen deines Bruders, dass du es bewerten und ein Urteil darü- ber abgeben könntest?

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