2017-4 Geschichte Katholische Kirche

Rettung von Atheismus und Krieg

„Der Aufruf der Muttergottes in Fatima im Jahre 1917 an die Menschen, sich zu bekehren, ist nicht auf dieses eine Mal beschränkt. Vielmehr muss Ihr Appell von Generation zu Generation neu aufgegriffen werden, gemäß den jeweils aktuellen »Zeichen der Zeit«. Man muss immer wieder darauf zurückgreifen“ (hl. Johannes Paul II.)

Wir erleben den 100. Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes in Fatima in einem besonderen historischen Kontext. In diesem Jahr gedenken wir des 500. Jahrestags der Reformation, einer großen Häresie, die dem Mystischen Leib Christi eine schmerzhafte Wunde zugefügt hat. Das Jahr 2017 ist auch mit einem anderen traurigen Jahrestag verbunden. Es sind nämlich nun genau 300 Jahre seit Entstehung der Freimaurerei vergangen, die die „Kirche des Satan“ ist. Die Unbefleckte Jungfrau Maria versichert uns durch ihre Botschaften von Fatima, dass Ihr Unbeflecktes Herz durch Demut und Liebe den Stolz und die Intrigen des Satans zermalmen wird.

Der Anschlag

Eines der dramatischsten Ereignisse während des Pontifikats von Johannes Paul II. war der Anschlag auf sein Leben am 13. Mai 1981. Genau an diesem Tag um die gleiche Uhrzeit war 64 Jahre zuvor die Muttergottes in Fatima erschienen. Vor Beginn der Mittwochsaudienz durchfuhr Papst Johannes Paul II. den Petersplatz. Um 17:14 Uhr gab Ali Agca, ein türkischer Terrorist, der von verborgenen Zirkeln des Bösen beauftragt worden war, aus einer Entfernung von drei Metern drei Schüsse auf den Heiligen Vater ab (beim vierten klemmte seine Pistole), wodurch er ihn im Bauchbereich, am rechten Ellbogen sowie am Zeigefinger der rechten Hand verwundete. Sofort wurde der verletzte Papst in die Gemelli-Klinik gefahren. Während der Operation, nach der Öffnung der Bauchhöhle des Patienten, machte Prof. Crucitti eine erstaunliche Entdeckung. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Neun-Millimeter-Kugel, die den Heiligen Vater im Bauch verletzt hatte, einen höchst unwahrscheinlichen Lauf genommen hatte, als wäre sie von einer unsichtbaren Hand geführt worden. Normalerweise geht eine Kugel gerade durch den Körper des Angeschossenen hindurch, während sie in diesem Fall alle lebenswichtigen Organe umging. Für Prof. Crucitti und seine Assistenzärzte war dies ein offensichtliches Zeichen für ein wunderbares göttliches Eingreifen. Johannes Paul II. sagte sogleich, nachdem er wieder zu Bewusstsein gekommen war: „Das war ein wirkliches Wunder, und ich weiß, wem ich es zu verdanken habe. Eine Hand hielt die Pistole, aber eine andere führte die Kugel.“ Im Jahre 1983 traf Johannes Paul II. Ali Agca im Gefängnis in Rebibbia. Während des Gesprächs mit dem Papst sagte der Attentäter: „Ich weiß, dass ich gut gezielt habe. Ich weiß, dass der Schuss tödlich war, und doch hat er nicht getötet. Warum? Was ist das, wovon alle ständig reden: Fatima?“ Agca wollte unbedingt den Inhalt des dritten Geheimnisses von Fatima kennenlernen. „Er hatte begriffen, dass es über seiner eigenen Macht, zu schießen und zu töten, noch eine höhere Macht gibt.“

„Der entscheidende und endgültige Kampf zwischen dem Bösen und dem Guten, zwischen dem Satan und den Menschen […] wird sich in der Ehe vollziehen und um die Ehe und Familie geführt werden“ (Schwester Lucia)

Als der Papst nach dem Attentat und der Operation im Krankenhaus lag, bat er, man möge ihm die gesamte Dokumentation über die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima bringen, sowie den Umschlag mit dem Inhalt des dritten Geheimnisses. Der Heilige Vater studierte alles eingehend, und als er die GemelliKlinik verließ, sagte er: „Ich habe verstanden, dass die einzige Art und Weise, wie die Welt vor Krieg und Atheismus gerettet werden kann, die Bekehrung gemäß der Botschaft von Fatima ist.“ Diese Botschaft der Muttergottes ist klar und eindeutig: Um die Menschen vor der Selbstvernichtung und der ewigen Hölle zu bewahren, ist Bekehrung nötig, also eine radikale Abkehr von jedweder Sünde, sowie die Rückkehr zu Gott.

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