2018-1 Zeugnisse

Jesus hat mich befreit!

Apr 20, 2018 Zeugnis

Die besten Jahre meiner Jugend habe ich in den Fängen von Pornografie, Selbstbefriedigung und Drogen verbracht, womit ich einen Schmerz betäuben wollte, den ich nicht in Worte fassen konnte

Die Abhängigkeit beginnt

Mein erster Kontakt mit Pornografie fand im Alter von ungefähr sieben Jahren statt. Seit diesem Moment begann meine Welt in Dunkelheit zu versinken, und die nächsten zwei Jahrzehnte hindurch machte diese Abhängigkeit mein Leben kaputt. Der Alkoholismus meines Vaters sowie die Gewalt zuhause waren nicht gerade hilfreich dabei, die Probleme der Hausbewohner zu bemerken, darunter auch meine…

Im Laufe der Zeit wurde ich zu einem introvertierten Menschen; ich hatte immer wieder Selbstmordgedanken und geriet in die Welt der Genussmittel. Die besten Jahre meiner Jugend habe ich in den Fängen von Pornografie, Selbstbefriedigung und Drogen verbracht, womit ich einen Schmerz betäuben wollte, den ich nicht in Worte fassen konnte… Drei Tage ohne Pornografie waren für mich ein Erfolg, und in Augenblicken der tiefsten Depression war ich imstande, mehrmals täglich zu onanieren, um wenigstens für einen Moment von meinem trä- nennassen Kissen wegzukommen. Das erfüllte mich mit Scham und Abscheu gegenüber mir selbst. Ich konnte um sieben Uhr morgens von einer Party zurückkommen, vollgedröhnt mit Ecstasy, ausgemergelt und halbtot, und dennoch mit einem Gefühl des Verlangens, das ich dann mit Pornografie ausfüllte… Oftmals konnte ich nicht einschlafen, ehe nicht der Tag mit Porno und Selbstbefriedigung besiegelt worden war. Wenn ich nur die Augen schloss, wurde mein Kopf von Szenen aus diesen Filmen torpediert. Je mehr ich gegen sie ankämpfte, desto aggressiver wurden sie, bis ich schließlich nachgab…

Das Problem eskaliert

Viele Male hatte ich vor, nach der Rückkehr nach Hause für immer mit meiner Abhängigkeit zu bre – chen. Doch wenn ich dann zurückkam, sah alles genauso aus wie zuvor. Was auch immer ich anfing, wurde für mich zu einer solchen Last, dass ich nicht imstande war, irgendetwas Gutes zu tun. Der Frust darüber führte mich immer nur zum gleichen Ort: vor den Com – puter. In der Regel verschwendete ich unter dem Vorwand „nur mal kurz schauen…“ den ganzen Tag damit, etwas „Besseres“ zu suchen als vorher… Ich lud mir Gigabytes an Filmen herunter und sammelte „Interessantes“, wie ein Alkoholiker Flaschen sammelt, um später, nach der Selbstbefriedigung, voller Ver – achtung für mich selbst alles wieder zu löschen. Und so ging das weiter bis zum nächsten Mal…

In dem Maße, in dem ich von der Pornografie erniedrigt wurde, begann ich die verschiedensten Dinge und Situationen mit Sex in Verbindung zu bringen: Tiere und Gegenstände, Männer… und als die die Zeit der Pädophilie-Skandale aufkam, sogar Kinder!!! Ich hatte immer von einer eigenen, gesun – den und schönen Familie geträumt, und hier kommt mir nun so etwas in den Kopf… Dies verstärkte noch meinen Hass auf mich selbst sowie meine Selbstmordgedanken. Ich er – innere mich an das Messer, das ich schon am Handgelenk hatte, und die große Lust, von dieser Welt zu fliehen. Im Kopf gingen mir ab – wechselnd zwei Gedanken herum: „Und dann? Wenn es Dir gelingt, kommst du auch noch in die Hölle“, und der zweite: „Wenn es dir nicht gelingt, werden alle von deinen Pro – blemen erfahren… und dich auch noch bemitleiden.“ Diese Demüti – gung hätte ich nicht ertragen…

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