2018-2 Glaube

„Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören“ (1 Joh 3,8)

Die Heilige Schrift lässt keinen Zweifel zu: „Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören“ (1 Joh 3,8).

Der todbringende Bazillus des Bösen

Der tragischste Geisteszustand, in dem sich ein Mensch befinden kann, ist fehlende Bekehrung und das Verharren in der Todsünde. Auf diese Weise unterwirft sich der Mensch freiwillig der Herrschaft dämonischer Mächte, die schließlich zur Hauptursache für unvorstellbare seelische und körperliche Leiden dieses Menschen werden. Exorzisten berichten, dass diese Leiden häufig verborgen bleiben, weil die betroffenen Menschen Angst haben, davon zu berichten, da sie fürchten, als psychisch Kranke angesehen zu werden. Viele sind sich nicht bewusst darüber, dass sie sich durch das Verharren in der Todsünde freiwillig dem Wirken dämonischer Mächte ausliefern. Insbesondere erfolgt dies durch Sünden, wie sie Jesus der Mystikerin Rozalia Celakowna beschrieb: „Sieh, mein Kind, welch schreckliche Beleidigungen und Schmerzen mir die Sünden der Unreinheit, die Morde (an Kindern) und der schreckliche Hass zufügen. Ich kann diese Schmähungen und Beleidigungen, die mir die unreinen Sünden zufügen, nicht länger ertragen. Wenn Polen nicht geistig wiedergeboren wird und seine Sünden nicht verwirft, dann wird es sterben. Nur eine vollkommene geistige Wiedergeburt und die Hingabe seiner selbst unter die Herrschaft Meines Herzens kann nicht nur Polen, sondern auch andere Völker vor der völligen Vernichtung bewahren.“

Die Menschen sind sich häufig nicht im Klaren darüber, dass sie sich freiwillig der Herrschaft des Satans unterwerfen, wenn sie in unreinen Sünden versinken (durch Ehebruch, Pornografie, praktizierte Homosexualität u. ä.), aber auch, indem sie Sünden im Zusammenhang mit Okkultismus begehen (durch die Inanspruchnahme von Magiern, Hellsehern, Heilern u. Ä.), durch Alkoholismus, Drogensucht, oder durch Unversöhnlichkeit und Hass gegenüber anderen Menschen.

Auf diese Weise nimmt die große Lebenstragödie dieser Menschen ihren Lauf, denn sie betreten einen Weg, der zur Hölle führt. Ein solches Leben ist durch schreckliche Versklavung und Leiden gekennzeichnet, deren Hauptursache Dämonen sind. Der Herr Jesus sagte zu A. Lenczewska, dass „jeder Mensch den Himmel oder die Hölle in seinem Herzen trägt: den Himmel, wenn die Seele in Mir eingetaucht ist, die Hölle, wenn sie mich verwirft und nach den Regeln lebt, die die Welt ihr aufdrängt. Ich selbst bin der Himmel, und die Hölle ist alles, was außerhalb von Mir ist“ (Wort der Belehrung, 34).

Das satanische Böse charakterisiert sich durch eine Aversion und durch Hass gegenüber der Wahrheit und dem Guten. Deswegen weckt Satan in den von ihm versklavten Menschen eine Haltung der Vorwürfe, des Grolls und der Rebellion gegenüber Gott. Der Böse sät auch Unwillen gegenüber dem Gebet und den Sakramenten der Buße und der Eucharistie sowie eine Aversion gegenüber den Geboten Gottes, den Evangelien und der Kirche.

Die unaufhörliche Propagierung von sexueller Ausschweifung, Pornografie, Homosexualität, Verhütung, Ehescheidung, Abtreibung und Euthanasie in den linken Massenmedien hat bewirkt, dass eine bedeutende Prozentzahl von Europäern dechristianisiert und vom satanischen Bazillus des Bösen infiziert worden ist.

In diesem rücksichtslosen Kampf gegen die Katholische Kirche bedient sich der Satan der Anti- Kirche, also der Freimaurerei. Schon der selige Papst Pius IX. demaskierte die satanische Zerstörungsstrategie gegenüber der Katholischen Kirche, die die Freimaurerei durch Demoralisierung und Demontage des christlichen Verständnisses von Ehe und Familie verwirklichen wollte. Der selige Papst schrieb: „Denn unter den zahlreichen Machenschaften und Methoden, durch die die Feinde des Christentums die Kirche Gottes angreifen und vergeblich zugrunde richten wollen, ist zweifellos diese degenerierte Vereinigung von Personen zu erwähnen, die sich Freimaurerei  nennt, und die sich anfangs in der Finsternis verbarg, jetzt aber ans Tageslicht kommt, um die Religion und die Gemeinschaft der Menschen in eine Ruine zu verwandeln.“

„Man muss sich nicht fürchten“, sagt der hl. Johannes Paul II., „den ersten Verursacher des Bösen beim Namen zu nennen: den Bösen. Die Taktik, die er anwendete und weiter anwendet, beruht darauf, sich nicht zu offenbaren“ (hl. Johannes Paul II.)

Und so formulierte zum Beispiel die französische Freimaurerei im Jahr 1919 ihre wichtigsten Wirkungsfelder folgendermaßen: „Unser letztendliches Ziel ist das gleiche wie das von Voltaire und der Französischen Revolution: die Vernichtung des Katholizismus für immer, und sogar jegliche Idee des Christentums überhaupt.“

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