2018-3 Zeitgenössische Bedrohungen

Die sexuelle Revolution

Das Hauptmotto der sexuellen Revolution von 1968 war der Slogan: „Sex, drugs and rock´n roll“. Die Jugend, manipuliert von der materialistischen Ideologie von Marx und Engels, demonstrierte ihre Rebellion gegen die christliche Moral in amerikanischen und europäischen Metropolen und Universitäten.

Die marxistischen Ideologen dieser jugendlichen Rebellion starteten damit den Prozess einer vollkommenen Eliminierung des christlichen Wertesystems. Sie waren der Meinung, der Mensch habe keine unsterbliche Seele. Die menschliche Person reduzierten sie auf ein Tier, und die Seele auf Instinkte. André Breton, einer der Inspiratoren dieser Revolution, schrieb: „Man muss gegen die christliche Zivilisation eine Offensive in imponierendem Stil durchführen, um endgültig mit Begriffen wie Sünde, Sündenfall oder erlösende Liebe abzurechnen, und diese kompromisslos gegen die göttliche Intimität von Mann und Frau austauschen. Eine Moral, die sich auf das Primat des Vergnügens stützt, wird sich bald dieser ganzen erbärmlichen Moral des Leidens und der Unterwürfigkeit entledigen, die nur dem Imperialismus und der Kirche zugutekommt“ („Radici Cristiane“, 34/2008). Herbert Marcuse (1898- 1979), ein Guru der Revolution von 1968, schuf eine Synthese der Ansichten von Marx und Freud. Er behauptete, dass das gesamte Böse der ganzen Welt aus dem christlichen Wertesystem kommt. Daher muss man dieses gänzlich ablehnen, da es die menschlichen Triebe hemmt. An seiner statt ist eine neue Moral zu entwickeln, die frei ist von jeglicher Beschränkung, damit der Mensch er selbst sein kann. Als größten Wert betrachtete Marcuse das sexuelle Vergnügen, und den Trieb als einen Faktor, der eine neue Zivilisation kreieren kann. Freiheit war für ihn eine durch nichts gehemmte Befriedigung von sexuellen Wünschen, als Repression betrachtete er die Übernahme von Verantwortung für andere, und das Kind behandelte er als ungewolltes Produkt sexuellen Vergnügens.

Diese atheistische Ideologie, die der marxistischen Frankfurter Schule entstammt, ist heute zu einer verdeckten Form der ideologischen Diktatur sowie der politischen Korrektheit geworden

Diese atheistische Ideologie, die der marxistischen Frankfurter Schule entstammt, ist heute zu einer verdeckten Form der ideologischen Diktatur sowie der politischen Korrektheit in universitären Kreisen und in den Massenmedien geworden. Es sind ihre Anhänger, die anordnen, dass Kinder so früh wie möglich über Sexualität und Homosexualität belehrt werden sollen, und die die Autorität der Schule und des Lehrers zunichtemachen. Sie streben nach der Zerstörung der christlichen Identität der Nationen und fördern deshalb die Immigration von Muslimen nach Europa. Sie propagieren Verhütungsmittel, Abtreibung, homosexuelle „Ehen“, Scheidungen sowie all das, was zur Zerstörung der Ehe und der Familie führt.

Die entsetzlichen Früchte der sexuellen Revolution

Die gegenwärtige marxistische Kulturrevolution ist gefährlicher als in der Ära der UdSSR, denn sie verläuft auf eine Weise, dass wir uns ihrer nicht bewusst werden sollen. Die Atheisierung erfolgt durch eine Demoralisierung. Ihr Ziel ist es, die Menschen von jeglichen christlichen Normen zu „befreien“. Es ist die Propaganda einer „Antikultur“, die sich durch einen Kult des Hedonismus, durch totalen Egoismus, durch Vergegenständlichung des Menschen und durch seine Reduzierung auf die Rolle eines kopulierenden Tieres charakterisiert.

Ein derart manipulierter, degenerierter und versklavter Mensch greift nach Pornografie, völlig uneingeschränktem Sex sowie Drogen und Alkohol. Auf diese Weise will er seine Gewissensbisse übertönen, seine existenzielle Leere, die Sinnlosigkeit seines Daseins und die Sehnsucht nach der reinen Liebe.

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