2018-4 Jugend

Ehekrisen

Dez 18, 2018 Jacek Pulikowski

Wunschträume, Visionen und Sehnsüchte sind Motoren für die Aktivität des Menschen. Wenn ein Mensch etwas wirklich will, dann schreckt ihn die Mühe der Anstrengung nicht davon ab, sich diesen Traum zu erfüllen. Das Problem beginnt dann, wenn wir etwas wollen, was überhaupt nicht gut für uns ist – oder gar zerstörerisch. Denn dann streben wir ohne Rücksicht auf unsere Mittel und Kräfte konsequent darauf zu… uns selbst zu zerstören.

Wie Menschen zerstört werden

Die Welt generiert viele Wünsche. Insbesondere redet sie dem Menschen ein, dass wenn er sich nur von Gottes Geboten befreit, er frei und glücklich sein wird. Ich übertreibe? Und wer war es, der, anstatt Vater und Mutter zu ehren und das Gebot „Du sollst nicht töten!“ zu beachten, sich die Euthanasie ausgedacht hat, wobei er sie auch noch den „guten Tod“ nannte und verkündete, dies sei ein Fortschritt für die Menschheit, und jeder Gegner davon sei ein Hinterwäldler? Wer ist es, der aus dem Morden von Kindern, weches sich unter der Bezeichnung „Abtreibung“ verbirgt, versucht, ein Menschenrecht zu machen? Wer lehnt das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen!“ ab und ermuntert auf jegliche denkbare Weise zu vorehelicher Unkeuschheit, zu „wilder Ehe“, zu ehelicher Untreue? Wer legalisiert und schützt die Prostitution und die Pornografie? Wer singt Loblieder auf die Selbstbefriedigung? Wer fordert besondere Rechte für verwirrte Menschen mit homosexueller Orientierung? Wer demoralisiert gezielt unsere Kinder, indem er die Frühsexualisierung ins Schulprogramm und sogar in die Kindergärten einführt? Wer lügt unaufhörlich, indem er dreist seinen Gegnern vorwirft, diese würden lügen? Wer führt ganze Kampagnen, die dazu ermuntern, nach bestimmten Gegenständen und sogar nach Menschen zu gieren? Es ist der böse Geist, der sich dazu der Menschen bedient und dafür die modernsten Medien nutzt. Ja, die Propaganda dieser Welt steht mittlerweile vollkommen im Gegensatz zu Gottes Geboten. Damit ruft sie den Menschen zu Handlungen auf, die gegen seine eigene Natur sind, zu entarteten Handlungen, die den Menschen in genau die entgegengesetzte Richtung ziehen als die, in der sein Glück liegt. Das Glück des Menschen ist es, wenn er auf möglichst reine Art und Weise er selbst sein kann. Dieses Man-selbst-sein beschreiben die Gebote des liebenden Schöpfers. Sie sind nichts anderes, als nur Wegweiser für den einfachsten Weg zur Fülle des Glücks auf Erden und… im Himmel.

Der Verzicht auf „das Eigene“ und die Anpassung an den Ehepartner ist die Grundlage für den Aufbau der Liebesbeziehung

Feiert der böse Geist wirklich Triumphe? Aber was sonst waren beispielsweise die Märsche von Frauen, nicht selten in Begleitung kleiner Kinder, die ein im Grunde uneingeschränktes Recht auf die Tötung ihrer Kinder forderten, noch ehe diese geboren wären? Nach dem Plan des Schöpfers sollte der sicherste Ort der Welt der Mutterschoß sein. Das Kind wird buchstäblich vom Körper seiner Mutter umhüllt, die nicht selten bereit ist, es selbst um den Preis ihres eigenen Lebens zu beschützen. Und heute fordert diese Mutter das Recht, ihr wehrloses, ihrer Fürsorge anvertrautes Kind töten zu dürfen… Währenddessen weiß der natürliche Beschützer – sein Vater – manchmal nicht einmal von der Existenz des Kindes, manchmal aber spricht er auch selbst das Todesurteil über es. Würde der Vater eines gezeugten Kindes es unter seinen Schutz nehmen, dann würde keine Frau auf der Welt es in ihrem Mutterschoß umbringen! Es gibt wohl keine größere Verirrung und Entartung… Sicher wurden die meisten der Frauen, die an solchen Märschen teilnehmen, betrogen und manipuliert, aber sie haben sich betrügen lassen!

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