Jugend ohne Gott ist die Hölle

2010-09-03

 

Eine Welt ohne Gott ist die Hölle. Das gelte insbesondere für die Jugend, den künftigen Erwachsenen dieser Welt. Das schreibt Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Weltjugendtag in Madrid. Das Großereignis in der spanischen Hauptstadt findet vom 16. bis 21. August 2011 statt. Bereits an diesem Freitag veröffentlichte der vatikanische Pressesaal die Papst-Botschaft. Eine gottlose Welt wäre von Egoismus und Hass geprägt, fügt der Papst in seinem Brief an die Jugend an.

Jene Menschen und Völker, die die Gegenwart Gottes aufnehmen, bilden eine Gesellschaft der Liebe, so Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Weltjugendtag 2011. Er verrät den Jugendlichen auch, wie sie ihren Leben einen Sinn geben können: „Versucht jeden Tag, nach den Worten Christi zu leben.“ Jesus sei der wahre Freund, mit dem man den eigenen Lebensweg teilen könne, so Benedikt XVI. Ihm sei bewusst, dass den Jugendlichen heutzutage auch „Abkürzungen“ angeboten werden. Doch nur das Wort Gottes zeige den wahren Weg. Namentlich nannte der Papst den Laizismus als eine Gefahr, vor der sich die Jugend achten solle.

Benedikt XVI. schreibt des Weiteren über seine Jugendzeit. Stabilität und Sicherheit seien auch damals für die Jugend nicht die wichtigsten Sachen der Welt gewesen. Er wollte sich damals nicht in der Normalität des bürgerlichen Lebens verlieren, so Benedikt wörtlich. „Wir wollten das Große und das Neue erreichen. Wir wollten das Leben mit all seinen Facetten und Schönheiten entdecken.“ Deshalb müsse Europa heute seine christlichen Wurzeln wiederentdecken. Aus diesem Grunde lade er alle Jugendlichen ein, im August 2011 nach Madrid zu kommen und beim Weltjugendtag mitzumachen.

 

Quelle: www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=419878

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