Zur Rettung der Weihnacht!

2011-03-25

 

"Liebe Freunde,

ich arbeite in einem weltumspannenden Unternehmen. Dieser Tage bekommen alle die üblichen Grußkarten. Leider lauten sie nicht mehr auf "Frohe Weihnacht", sondern z.B. "Beste Wünsche für ein frohes Fest!" auf einer Postkarte mit einer Kreuzung von Santa Claus (aus der Coca Cola Werbung) und Buddha in der typischen Yoga-Haltung. Zugleich verschwinden auch die in unseren Büros bereits aufgestellten Christbäume und werden durch einen einzigen großen ungeschmückten mitten am Firmengelände ersetzt.

Was geht hier vor?

Gemäß den Werten und Gepflogenheiten unserer Firma müssen wir alle die kulturellen, nationalen und religiösen Unterschiede unserer Kollegen achten und sollen daher auch nach Indien zum Diwali, nach Israel zum Chanukka, nach den Vereinigten Staaten zum Erntedankfest oder in die Vereinigten Arabischen Emirate zur Beendigung des Ramadans Grüsse senden. Warum also wünschen wir uns in einem Unternehmen, das wahrscheinlich mehr als zur Hälfte aus Christen besteht, nicht mehr "Frohe Weihnachten"? Unsere indischen Kollegen wünschen uns ohne weiteres "Frohe Weihnachten" oder sogar "Alles Gute zur Geburt Jesu".

Ich komme aus Polen, wo wir 44 Jahre Kommunismus hatten. Obwohl die Kommunisten den Weihnachtsmann durch Väterchen Frost zu ersetzen versuchten, was ihnen nicht gelang, so hielten sie doch Weihnachtsbäume, zwei Feiertage zu diesem Anlass, Weihnachtslieder sowie Ansichtskarten mit dem Christkind usw. in Ehren. Nun lebe ich in der Schweiz, das vorwiegend christlich ist, und das für mich gleichzeitig das Symbol der erfolgreichen Symbiose verschiedener Konfessionen und Sprachen ist (z.B. gab es am Baseler Marktplatz letztens sowohl einen Christbaum als auch einen siebenarmigen Chanukka-Leuchter (die sogenannte Menorá), - und ausgerechnet jetzt sollte ich mich doch und das zu Recht benachteiligt fühlen! Das ist doch wohl ein Treppenwitz der Geschichte...

Antworten wir doch einfach mit "Frohe Weihnachten" auf jede Übermittlung von guten Wünschen zum "Frohen Fest". Verwenden wir die eigentlichen Ansichtskarten, wenn wir Kollegen, Kunden und Freunden Post schicken! Und reden wir offen darüber, dass wir uns Weihnachten nicht nehmen lassen!

Retten wir das Weihnachtsfest! Sonst werden wir in einigen Jahren einen "der Jahreszeit entsprechenden" Baum anstatt eines Christbaums, "winterliche Lieder" anstatt "Weihnachtslieder" und eine entsetzliche Mischung zwischen Santa Claus und Buddha anstatt dem Weihnachtsmann haben. Möchten Sie, dass Ihre Kinder von einem solchen Ungeheuer Besuch bekommen? Brrrrrrrr...

Ich wünsche Ihnen allen "Gesegnete Weihnacht"!"

Anna

Quelle: www.europe4christ.net/index.php?id=4&L=1

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